Fördermitglied Jens, alias Larett McFisher

Fördermitglied Jens, alias Larett McFisher

Mein Lebenslauf als General der Unionstruppen

Larett “Lead Angel” McFisher (Blei Engel), gleicher Name als Gunfighter und General.
Ich wurde in Savannah, Georgia am 20. Juni 1831 geboren. Ich war der Sohn und erstgeborene von zwei Kindern des Sattlers Jesse McFisher und seiner Frau Hannah, geborene Simpson. Mein Vater war durch seinen Betrieb zu bescheidenem Wohlstand gelangt. In meiner Kindheit entwickelte ich früh besonderes Geschick im Umgang mit Geschäften meines Vaters, so dass er mich auf eine höhere Schule schickte. Ich entwickelte später großes Interesse für Jura, was ich später dann auch studierte.
Nach meiner Zulassung als Anwalt 1854 (im Alter von 23 Jahren) praktizierte ich auch in meiner Heimatstadt Savannah. Im Jahre 1853 lernte ich ein Mädchen namens Anny T. Royson kennen, die ich 1855 zu meiner Frau nahm. Beim Ausbruch des Bürgerkrieges 1861, hielt ich mich mit meinem Vater geschäftlich in Galena, Illinois auf, als ich dort Ulysses S. Grant traf, der ein Regiment hob, um auf Präsident Abraham Lincolns Ruf nach Truppen zu reagieren. Im Herzen war ich tief mit meiner Heimat Georgia verbunden, entschied mich aber dennoch der Union die Treue zu halten, da ich an sie glaubte. Anfangs diente ich als freiwilliger Aide de Camp (persönlicher Sekretär) bis zu Grants Ersuchen. Danach trat ich in die United States Army mit dem Rang eines Captains ein und diente unter Grant als Adjutant. Ich verblieb bei Grant über den ganzen bisherigen Kriegsverlauf hinweg, mit einer steigenden Kompetenz und Rang, einschließlich des Inspekteurs der Army of Tennessee und der militärischen Division von Mississippi. Ich wurde für meine große Aufmerksamkeit zum Detail bekannt, sowie der Beachtung des korrekten Protokolls. Ich wurde am 11. August 1863 zum Brigadegeneral befördert. Zeitgleich als Grant am 17. März 1864 zum Generalleutnant befördert wurde und das Kommando über die Unions-Truppen erhielt, wurde ich Stabschef seines Hauptquartiers. Teilgenommen an folgenden Kampannien:
Eroberung des wichtigen Platz Paducah an der Mündung des Tennessee in den Ohio, wir schlugen General Leonidas Polk am 7. November 1861 bei Belmont am Mississippi, auf der gegenüberliegenden Seite von Columbus

Die Eroberung von Fort Henry am Tennessee (6. Februar 1862) und von Fort Donelson am Cumberland (16. Februar 1862). Diese Siege verschafften uns die ersten Erfolgserlebnisse nach der Niederlage in der Ersten Schlacht am Bull Run.

In der Schlacht von Shiloh wurden wir am 6. April 1862 von den Truppen des Südstaaten-Generals Albert S. Johnston bei Shiloh überrascht (wofür wir scharf kritisiert wurden); hartnäckig verteidigten wir jedoch die Stellung und konnten die Schlacht schließlich zu unseren Gunsten entscheiden,

Im September und Oktober 1862, als wir die Schlachten bei Yuka und Corinth gewannen. Im Herbst 1862 rückten wir mit der Tennessee-Armee auf Vicksburg vor, dem einzigen noch von den Südstaaten gehaltenen Ort am Mississippi, der den Fluss sperrte. Wir konnten Vicksburg aber erst nach sehr langer und hartnäckiger Belagerung am 4. Juli 1863 einnehmen, nachdem die Südstaaten-Garnison kapituliert hatte. (Später in der Geschichte wird dieses vielfach – zusammen mit der fast zeitgleichen Schlacht von Gettysburg – als Wendepunkt des Bürgerkriegs betrachtet)

Im Herbst 1863 wurde mein Vorgesetzter Grant zum Oberbefehlshaber der in Chattanooga von den Südstaatlern belagerten Unionsstreitkräfte ernannt. Nach dem Ersatz des glücklosen William S. Rosecrans (dieser hatte die Schlacht am Chickamauga verloren) durch General George H. Thomas schafften wir es, den Belagerungsring zu durchbrechen. In der Schlacht von Chattanooga schlugen unsere Truppen die konföderierte Tennessee-Armee von den Höhenzügen der Missionary Ridge und dem Lookout Mountain in die Flucht. Die Konföderierten wichen bis nach Dalton in Georgia aus. Dadurch waren Kentucky und Tennessee gesichert. Georgia sowie der gesamte Südosten des Sezessionsgebietes waren andererseits in ihrem Rücken bedroht

Auf dem östlichen Kriegsschauplatz in Virginia 1864, zeigte sich unsere Hartnäckigkeit als herausragende Eigenschaft. Hatten unsere Vorgänger nach verlorenen oder nicht eindeutig entschiedenen Schlachten gegen die Nord-Virginia-Armee Robert E. Lees den Rückzug angetreten, so blieben wir mit der Potomac-Armee und anderen Armeen an Ort und Stelle und verwickelte den Gegner in andauernde Kämpfe. Wir schafften es damit, die Südstaaten in eine dauernde Defensivposition zu bringen und sie im Wortsinn auszubluten. Die von Lee bis dahin erfolgreich angewandte Offensive aus defensiven Positionen heraus war somit nicht mehr möglich.

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